| Das Unternehmen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Allgemeines Opel ist der zweitgrößte deutsche Fahrzeughersteller und hat neben Rüsselsheim Standorte in Bochum, Kaiserslautern und Eisenach. Der Konzern hat etwa 27.661 Beschäftigte. Am 18. Juni 2004 wurde Hans Demant Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG bzw. (seit 7. Dezember 2005) Vorsitzender der Geschäftsführung der Adam Opel GmbH. In Erinnerung an Georg von Opel wird der Georg von Opel-Preis an Sportler verliehen, die sich durch soziales Engagement oder uneigennütziges Athletentum auszeichnen.
MarkeOpel ist in Kontinentaleuropa und im Nahen Osten die Hauptmarke von General Motors. Bis auf kleine Abweichungen im Angebot der Karosserievarianten unterscheidet sich die Modellpalette nicht. Opel wird außerdem in Russland, Indien, der VR China, Singapur sowie in Südafrika angeboten. Hier werden oftmals günstigere Fahrzeuge meist älterer Baureihen verkauft. Außerhalb der genannten Opel-Vertriebsgebiete übernehmen oft ansässige Schwesterunternehmen den Verkauf und die Produktion der sonst baugleichen Fahrzeuge. In Großbritannien ist das der Lutoner Automobilhersteller Vauxhall, der die Produktion eigener Modelle seit den 1970er Jahren eingestellt hat, in Australien Holden, die jedoch auch eigene Modelle und Modelle anderer Marken wie z.B. Pontiac anbietet, in Nordamerika Saturn und in Lateinamerika Chevrolet.
Mitarbeiter und Standorte
Die Adam Opel GmbH beschäftigte im Jahre 2006 in Deutschland 27661 Mitarbeiter an fünf Standorten.
Außerdem verfügt Opel über ein Testzentrum in Rodgau Dudenhofen in Hessen und ein Test- und Eventzentrum in Pferdsfeld.
Zulassungen in Deutschland
Aktuelle ProblemeVielfältige Fehler bei Marketing, Modellentwicklung, Produktion und Qualitätssicherung hatten Opel seit den 1990er Jahren in die schwerste Krise seiner Geschichte gestürzt und zu einem massiven Personalabbau geführt. Inzwischen haben Opel-Fahrzeuge wieder eine zeitgemäße Qualität, und die meisten neuen Modelle sind von Fachmagazinen wie auch von den Käufern positiv aufgenommen worden, so dass Opel etwas zuversichtlicher in die Zukunft sehen kann. Schwierigkeiten macht vor allem der weiterhin äußerst schlechte Absatz der dritten Generation des einstigen Erfolgsmodells Opel Vectra und des Opel Signum, so dass das bereits durch den Entfall des Opel Omega getroffene Stammwerk in Rüsselsheim derzeit nur noch zu 50 % ausgelastet ist. Auch andere Werke haben noch Auslastungsprobleme. Dazu kommt die Konkurrenz neuer, hochmoderner Werke in Osteuropa mit niedrigen Lohnkosten wie z.B. in Gliwice (Gleiwitz, Polen), und der Beschluss zur markenübergreifenden Produktionskonzentration. Beispielsweise sollen künftig Saab 9-3 und Opel Vectra gemeinsam produziert werden. Die europäischen Opel-Werke stehen daher in einem scharfen Wettbewerb untereinander und mit der Saab-Fabrik in Trollhättan (Schweden) um die Produktion künftiger Modelle. Standortschließungen und auch die Auslagerung von Komponentenwerken wie dem in Kaiserslautern in eigenständige, mit anderen Zulieferern konkurrierende Firmen sind nach wie vor nicht vom Tisch. Ob die beabsichtigte Fertigung von Wagen der Marke Cadillac, die GM 2005 nach Europa gebracht hat, wirklich Entlastung bringt, muss sich angesichts des bisher geringen Markterfolgs erst noch zeigen. Seit Herbst 2007 stützt der Export der Astra-Limousine in die USA, wo das Modell unter der Marke Saturn verkauft wird, die Auslastung der europäischen Werke. General Motors kalkuliert für den Astra mit einem Exportpotenzial zwischen 20.000 und 100.000 Exemplaren.
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